didacta - die Bildungsmesse in Stuttgart, 28. Februar bis 4. März 2005

Am Bildungswesen in Deutschland wird derzeit mächtig gearbeitet, mindestens 16 Bauherren sind aktiv, und die neuen Fundamente sind schon klar erkennbar: Sie bestehen aus Kernlehrplänen, Bildungsstandards, zentralen Abschlussprüfungen und neuen Evaluationsmodellen. Qualitätsagenturen werden auf nationaler und regionaler Ebene gegründet, an manchen Orten auch ein „Schul-TÜV“, neue Richtlinien für die „Verzahnung“ von Kindertagesstätten und Schulen werden verfasst. Es passiert etwas in der Allgemeinbildung, der beruflichen Bildung, der Lehreraus- und -weiterbildung – und alles dient dem Ziel, Bildung in Deutschland effektiver und professioneller zu gestalten, um wieder Anschluss an die internationale „Champions League“ der Bildung zu erhalten. Letztendlich geht es aber auch darum, an den Schulen wie den Universitäten etwas zu schaffen, das sich in Rahmenrichtlinien, Kernlehrplänen oder Studienordnungen nur beschreiben lässt, nämlich eine neue Unterrichtskultur.

EINLEITUNG

  • Peter Freese / Peter E.Kalb:
    Bildung zum Anfassen. didacta – die Bildungsmesse, Stuttgart 2005

 

Vorträge / Präsentationen

  • Manfred Spitzer:
    Gehirnforschung für die Schule – Transfer ins Klassenzimmer

  • Annette Schavan:
    Bildung – Quelle künftigen Wohlstands

  • Olaf Köller:
    Was macht eine gute Schule besser, Herr Köller? Kriterien für eine Beurteilung von Schulqualität

  • Peter Struck:
    Der Schüler im Mittelpunkt – Warum sind deutsche Schüler unmotiviert, aber problemlösestark?

  • Elsbeth Stern:
    Wie viel Hirn braucht die Schule – Möglichkeiten und Grenzen einer neurowissenschaftlichen Lernforschung

  • Herbert Gudjons:
    Neue Unterrichtskultur, veränderte Lehrerrolle

  • Wolfgang Endres:
    Neues aus der Lernmethodik – die pädagogische Vierfarbenlehre

  • Kurt Czerwenka:
    Lasst den Philipp doch mal zappeln – Wie kann Schule mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern umgehen?

  • Heinz Klippert:
    Unterrichtsentwicklung konkret – Kompetenzvermittlung im Schulalltag

  • Heinz Günter Holtappels:
    Schülerlernen fördern, Familien unterstützen – Ganztagsschule wirksam gestalten

  • Reinhold Miller:
    PISA konkret:Ohne Lehrerinnen und Lehrer geht (fast) gar nichts!

  • Rupert Neudeck:
    Gibt es ein richtiges Leben im falschen TV-Zeitalter? Über die Vermittlung von Moral, Nächsten- und Fernstenliebe in einer globalisierten Welt

 

Podien / Diskussionen

  • Manfred Prenzel / Max Göhring / Margret Ruep / Rainer Dahlem:
    Was haben wir aus PISA gelernt? Eine Bilanz

  • Karlheinz Rebel / Christoph Edelhoff / Margret Ruep / Konrad Schröder:
    Bildungsstandards für die Fremdsprachen – Erneuerung des Unterrichts oder alter Wein in neuen Schläuchen?

  • Hans Werner Heymann / Albert Obert / Udo-Michael Schampel / Gerd-Dietrich Schmidt:
    Was lief schief und was wird besser? Mathe und Naturwissenschaften nach dem PISA-Schock

  • Helmut Rau / Andreas Schleicher / Eva-Maria Stange / Wilfried Steinert:
    Lassen wir die Schwachen links liegen? Zu Integrationspolitik und Fördermaßnahmen

  • Gebhard Fürst / Ulrich Fischer / Andreas Schleicher / Karin Wolff:
    Bildung und Gerechtigkeit.Bildung nach PISA – der Beitrag der Kirchen

  • Norbert Zeller / Georg Wacker / Renate Rastätter / Dieter Kleinmann:
    Wegweisend oder überhastet? Die Bildungspolitik in Baden-Württemberg

  • Ludwig Eckinger / Doris Ahnen / Heinz Klippert:
    Lehrerbildung und neue Lernkultur – Welche Professionalisierung braucht der Lehrerberuf für die anstehenden Bildungsreformen?

  • Ingrid Gogolin / Cem Özdemir / Ute Vogt:
    Integration von Migrantenkindern:Was Schule leistet, leisten kann und leisten muss

  • Norbert Brugger / Karl-Heinz Wurster / Elke Picker / Alexander Thiersch:
    Eltern machen Schule.Lückenbüßer, Störenfriede oder Erziehungspartner?

 

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