Diversität in Bildungsmedien

Ein angemessener Umgang mit kultureller, religiöser oder sexueller Vielfalt in Deutschland ist eine zentrale pädagogische Herausforderung für die Schulen. Bildungsmedien sollen dabei Anregung und Anleitung bieten.

Die Bildungsmedienhersteller sind deshalb in Text und Bild auf eine differenzierte Darstellung von Lebenswirklichkeiten unter Beachtung der Rahmenvorgaben, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften verpflichtet. Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren verstärkten Zuwanderung nach Deutschland hat besonders die Darstellung kultureller und religiöser Vielfalt an Bedeutung gewonnen. Moderne Bildungsmedien hinterfragen eurozentristische Sichtweisen, stellen Religionen und Weltanschauungen differenziert dar und thematisieren Mehrsprachigkeit als Kompetenz.

In den vergangen Monaten haben die Bundesländer verstärkt so genannte Übergangs- oder Willkommensklassen eingerichtet, in denen Kinder und Jugendliche beschult werden, deren Deutschkenntnisse für eine (vollständige) Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen. In diesen Klassen kommen vor allem Materialien für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) zum Einsatz. Das betrifft sowohl die frühe Bildung, die Primarstufe und Sekundarstufen, die beruflichen Schulen und die Erwachsenenbildung. Die Branche bietet weit über 1.000 geeignete Titel an. 

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