Mittwoch, 6. Dezember 2017

Jeder fünfte Grundschüler ein Bildungsverlierer? Jetzt bessere Schulen für gerechte Bildung!

Bildungspolitik muss sich dem Wandel der Gesellschaft anpassen und gleiche Chancen für Kinder und Jugendliche auch aus bildungsfernen Elternhäusern eröffnen. Das betont der Verband Bildungsmedien mit Blick auf die Ergebnisse der IGLU/PIRLS-Studie 2016.

Diese erfasst das Leseverständnis von Kindern am Ende der vierten Jahrgangsstufe in 47 Staaten und 10 Regionen. U. a. stellt die Studie fest, dass 18,9 % der deutschen Schüler/-innen ein nicht ausreichendes Leistungsniveau im Lesen haben. Sie werden deshalb voraussichtlich erhebliche Schwierigkeiten beim Lernen in allen Fächern in der Sekundarstufe I haben. 

Neue Aufgaben für heterogene Schulen

Aus Sicht der deutschen Bildungsmedienverlage ist es die Aufgabe des Bildungssystems, gerechte Bildungschancen für jeden Einzelnen zu eröffnen. Die Qualität von Schule und Unterricht ist entscheidend für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens. Bildung ist damit gleichermaßen die Basis für den Erfolg individueller Lebensbiografien und der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit, des Wohlstands und der sozialen Sicherheit in Deutschland.

Bildungspolitik muss sich deshalb dem Wandel der Gesellschaft anpassen und der zunehmenden Heterogenität bei den Schülerinnen und Schülern mit neuen didaktischen Konzepten, verstärkten Investitionen in die Schulinfrastruktur und einer besseren Unterstützung der Lehrkräfte wirkungsvoll begegnen.

Mehr über die politischen Forderungen der deutschen Bildungsmedienverlage erfahren Sie im Positionspapier „Bildung – Qualität und Erfolg“ des Verband Bildungsmedien e. V.

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